Gesunder Büroalltag:
Aktiv statt verspannt
Das Problem ist dabei weniger die Arbeit selbst als vielmehr das dauerhafte Verharren in derselben Position. Unser Körper ist für Bewegung gemacht. Bekommt er diese nicht, reagiert er mit Steifheit, Spannungsgefühlen und Leistungstiefs.
Die Lösung liegt nicht in aufwendigen Trainingsprogrammen, sondern in regelmäßigen, kurzen Bewegungseinheiten über den Tag verteilt. Bereits wenige Minuten gezielte Mobilisation und Dehnung können die Muskulatur lockern, die Haltung verbessern und neue Energie bringen.
So können Sie gegensteuern:
- Haltungswechsel bewusst einbauen: Wechseln Sie häufiger zwischen aufrechtem Sitzen, leichtem Zurücklehnen und – wenn möglich – kurzen Stehphasen.
- Schultern und Nacken entlasten: Ziehen Sie die Schultern langsam nach oben, halten Sie kurz und lassen Sie sie wieder sinken. Kreisen Sie anschließend ruhig nach hinten.
- Brustraum öffnen: Verschränken Sie im Sitzen die Hände hinter dem Rücken oder greifen Sie an die Stuhllehne und ziehen Sie die Schultern sanft nach hinten. Das wirkt der typischen Bildschirmhaltung entgegen.
- Wirbelsäule mobilisieren: Im Sitzen oder Stehen abwechselnd den Rücken rund und wieder lang machen – im Rhythmus der Atmung.
Entscheidend ist die Regelmäßigkeit. Zwei bis drei kurze Bewegungspausen pro Arbeitstag reichen aus, um Verspannungen vorzubeugen und die Konzentration spürbar zu verbessern. Wer Bewegung selbstverständlich in den Büroalltag integriert, investiert langfristig in mehr Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Schmerzfreiheit.