Aktiv durch heiße Tage:
So schützen Sie Ihren Körper bei Hitze
Sport bei Hitze – worauf kommt es an?
Bei Wärme muss der Körper mehr Energie aufwenden, um seine Temperatur zu regulieren. Gleichzeitig verlieren wir durch das Schwitzen viel Flüssigkeit und wichtige Mineralstoffe. Wer zu intensiv trainiert oder zu wenig trinkt, riskiert Kreislaufprobleme, Erschöpfung oder sogar einen Hitzschlag.
Deshalb gilt: Trainieren Sie möglichst in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden und meiden Sie die Mittagshitze. Wählen Sie schattige Strecken oder kühle Innenräume und passen Sie Intensität und Trainingsdauer an die Temperaturen an.
Welche Bewegung eignet sich?
An besonders heißen Tagen sind moderate Bewegungseinheiten oft die bessere Wahl als intensiver Ausdauersport. Ideal sind beispielsweise:
- Gymnastik und funktionelles Training
- Yoga oder Qi Gong
- Pilates
- Dehn- und Mobilisationsübungen
- Spaziergänge im Schatten oder im Wald
Auch an warmen Tagen ist regelmäßige Bewegung wichtig – manchmal ist jedoch etwas weniger genau richtig.
Ausreichend trinken
Trinken Sie bereits vor dem Sport ausreichend und gleichen Sie den Flüssigkeitsverlust anschließend wieder aus. Wasser sowie ungesüßte Tees sind ideale Durstlöscher. Warten Sie nicht erst, bis Sie Durst verspüren.
Auf Warnsignale achten
Schwindel, starke Kopfschmerzen, Übelkeit, ungewöhnliche Erschöpfung oder Muskelkrämpfe sind Warnzeichen, dass Ihr Körper überlastet ist. Beenden Sie das Training sofort, suchen Sie einen kühlen Ort auf und trinken Sie ausreichend.
Fazit
Regelmäßige Bewegung tut auch im Sommer gut – wenn sie an die Temperaturen angepasst wird. Wer die kühleren Tageszeiten nutzt, ausreichend trinkt und die Intensität reduziert, kann auch bei Hitze aktiv bleiben. So unterstützen Sie Ihre Fitness und Ihren Kreislauf, ohne Ihren Körper unnötig zu belasten.