Zwölf einfache Regeln für ein besseres Leben
Foto: gänseblümchen /pixelio.de

Weniger, dafür besser essen. Sich mehr bewegen und gleichzeitig im Einklang mit der Natur leben. Weniger Stress und Einfachheit statt Auswahl im Überfluss. Wir stellen Ihnen zwölf einfache Verhaltensweisen vor, die Ihnen und der Welt guttun.
Zwölf einfache Regeln für ein besseres Leben
1. Essen Sie regional
Essen Sie, was nebenan wächst. Gesundes Essen wächst gleich um die Ecke. Frisch vom Feld direkt auf den Teller, vollwertig und saisonal zusammengestellt - nichts ist besser als frische Lebensmittel aus Ihrer Region. Das betrifft vor allem die Konzentration von Antioxidanzien, die in Bioprodukten um 18 bis 69 Prozent höher ist. Bei weitgereisten Lebensmitteln hingegen bleiben Geschmack und viele gesunde Inhaltsstoffe oft auf der Strecke.
 2. Seien Sie wählerisch
Werden Sie zum Lebensmittel-Scanner und lassen Sie sich nicht täuschen. Üben Sie sich als Food-Detektiv, entlarven Sie ungesunde Verführer, und kaufen Sie Ihr Essen möglichst unverarbeitet. Codenamen für Süßes sind z. B.: Isomalt, Maltit, Mannit, Neotam, Laktit, Xylit, Aspartam, Cyclamat, Acesulfam-K, Saccharin, Sorbit, Thaumatin. Denken Sie an Ihre Großmutter: Was sie nicht als Essen erkennen würde, essen Sie auch nicht. Kaufen Sie nichts, was Sie nicht aussprechen können.
3. Klüger kochen
Wer clever kocht, braucht keine Vitaminpillen und Nahrungsergänzungsmittel. Warum das Beste in der Küche vernichten, bevor es auf den Tisch kommt? Durch schonendes Kochen können Sie z. B. 50 Prozent Folsäure erhalten. Wird sanft gedünstet, steigt der Wert noch einmal - und zwar auf 75 Prozent. Vom Vitamin C im Gemüse überleben nur 65 Prozent das Kochen; beim Dämpfen sind es schon 75 und beim Dünsten sogar 80 Prozent. Kaufen Sie lieber öfter und dafür Frisches ein, und kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kühlschrank!
4. Unverträgliches austauschen
Laktose, Fruktose, Gluten und Co. — vermeiden Sie Lebensmittel, die Sie lahmlegen. Darmrebellion, Kopfweh & Co. -wer bestimmte Lebensmittel so schlecht verträgt, dass sie zur Belastung werden, muss sie austauschen. Aber immer locker bleiben, wir haben für alles eine Lösung! Wer z. B. unter Fruktoseintoleranz leidet, greift zu Früchten mit einem höheren Glukose- als Fruktoseanteil (z.B. Aprikosen und Pflaumen statt Birnen und Äpfel). Wer kein Gluten verträgt, der steigt auf Hirse, Mais, Reis, Quinoa, Amarant und Buchweizen um.
 5. Zur richtigen Zeit essen
Clever essen statt Doping – essen Sie das Richtige zur optimalen Zeit. Gehen Sie gut gestärkt in den Tag, essen Sie sich kreativ. Machen Sie sich extra fit vorm Sport - und schlafen Sie gut. All das können Sie mit einem optimalen Mahlzeitentiming erreichen. Zum Beispiel unterstützt Zink aus Haferflocken oder einem Haferdrink am Vormittag Ihren Proteinstoffwechsel, Hautregeneration und Immunsystem. Abends ist eine gute Zinkversorgung wichtig für die Hormonproduktion, die überwiegend im Schlaf stattfindet.
6. Fett essen
Fitmacher Omega-3-Fett macht nicht dick, sondern stark, schlank & schlau. Für Figurbewusste hat das Wort „Fett" einen faden Geschmack. Doch Fett ist nicht gleich Fett! Omega-3-Fettsäuren sind zum Beispiel die optimale Herz-Kreislauf-Prophylaxe. Außerdem verbessern sie die Insulinwirkung, sodass der Körper weniger Insulin braucht. Und weniger Insulin heißt: eine höhere Fettverbrennung und weniger Heißhunger. Lachs, Hering, Makrele, Raps- und Olivenöl machen müde Muskeln wieder munter.
7. Entgiften Sie sich
Reinigen Sie sich von innen — die Befreiungskur für Ihren Körper. Die Organe entlasten und bei ihrer Entgiftungsfunktion unterstützen, das geht am besten mit basischen Lebensmitteln wie Roten Rüben, Aprikosen, Fenchel, Grünkohl, Spinat, Sellerie, Feigen, schwarze Johannisbeeren, grünen und weißen Bohnen und Sojaprodukten. Außerdem machen Bitterstoffe, etwa aus Endivie, Grapefruit, Chicoree und Co., die Leber glücklich! Die besten Verdauungshilfen sind rohes Gemüse, Vollkornprodukte, Naturjoghurt und Kefir. Je mehr natürliche Farben im Essen stecken, desto höher ist der Krebsschutz. 
8. Erholen Sie sich
Es ist höchste Zeit – starten Sie Ihre persönliche Gegeninitiative zu Zigaretten und Alkohol. Dass Rauchen alles andere als gesund ist und Alkohol nur in Maßen getrunken werden sollte, weiß wohl jeder. Doch Wissen allein schützt nicht. Denken Sie daran: Aufhören lohnt immer. Gönnen Sie Ihrem Körper Erholungszeiten, er bedankt sich für jeden Rauch- und Genussgift-Stopp! Blutdruck und Herzschlag sinken schnell, nämlich bereits nach einer rauchfreien Stunde. Selbst wenn man erst spät mit dem Rauchen aufhört, kann man das Herzinfarktrisiko noch um 40 Prozent reduzieren. Durch den Verzicht holen Sie Ihre Jugend zurück und verlängern Ihr Leben um bis zu neun Jahre. 
9. Genießen Sie Ihr Essen
Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme — lernen Sie wieder zu schmecken. Essen to go, schnell nebenbei satt werden und bloß keine Zeit verlieren - die Nonstop-Gesellschaft verdirbt die Freude am Essen. Halten Sie inne und entwickeln Sie ein neues Bewusstsein für Geschmack und Genuss. Machen Sie es sich zur Regel, nur im Sitzen zu essen. Legen Sie nach jedem gut gekauten Bissen Messer und Gabel einfach zur Seite. Sie werden viel schneller satt und nehmen Ihr Essen noch dazu viel intensiver wahr. 
10. Funktionelles Training
Wunderwerk Muskeln: Sie schützen vor Schmerzen und Krankheiten, machen stark, fit, schlank und schön. Setzen Sie bei Ihrem Training auf natürliche Bewegungsabläufe, die den gesamten Bewegungsapparat und ganze Muskelgruppen fordern. Das macht nicht nur im Training, sondern auch im Alltag belastbarer. 
11. Gesunder Schlaf
Guter Schlaf ist wichtig für die Performance in jedem Lebensbereich. Während Sie schlafen, vollbringt Ihr Körper Großes. Zum Beispiel arbeiten dann Wachstumshormone auf Hochtouren, um Regenerations- und Erneuerungsprozesse für Muskeln, Haut, Haare und Knochen anzustoßen. Es reguliert zusätzlich das Immunsystem und fördert den Fettstoffwechsel. Wer hingegen wenig Schlaf bekommt, baut schnell ab: Männer, die weniger als fünf Stunden schlafen, bilden 10 bis 15 Prozent weniger Testosteron und altern schneller. 
12. Nutzen Sie Ihren Kopf
Der beste Motivationscoach steckt in Ihrem Kopf — Sie müssen ihn nur aktivieren! Damit Sie dranbleiben, brauchen Sie realistische Ziele, herausfordernde Aufgaben, genügend Pausen und vor allem spürbare Erfolge. Der Weg bringt uns zum Ziel – auch wenn er mal nicht ganz eben verläuft! 
Unser wichtigster Begleiter durchs Leben sind wir selbst. Sorgen wir also dafür, dass es dem Körper gutgeht, damit unsere Seele Lust hat, darin zu wohnen. 

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